Uriah Heep – Living the dream (D)

Uriah Heep wurde vor fast 50 Jahren gegründet. Viele Fans haben die ersten Jahre überhaupt nicht oder nicht bewusst erlebt. Es gibt dutzende Alben vom ihnen. ‘Living the dream‘ ist ihr neuestes Studioalbum.

Grazed By Heaven‘ besitzt einen schönen rockigen Start. Bernie Shaw hat, wie wir wissen, eine wunderbare Stimme und eine klare Aussage darin. Das Tempo dieses Eröffnungstracks ist wunderbar aufregend.. Die Musik wird bald ziemlich hart. Phil Lanzon lässt seine Keys durchfliegen. A-Capella-Vocals sorgen danach für einen schönen Beginn des Titeltracks. Die Musik von ‘Living The Dream‘ ist so gemacht, dass man sofort mitsingen möchte. Die Drums von Russell Gilbrook sorgen für eine schöne Wendung. Die Saitenfraktion funktioniert sehr gut.

Uriah Heep wiederholen sich dann aber ein wenig, weil keine weiteren Wendungen aufkommen. Das Ende wurde überraschend kurz gespielt. Der Text von ‘Take Away My Soul‘ enthält einige Klischees und ist daher etwas vorhersehbar. Bernie singt luftig, aber die Worte berühren mich nicht wirklich. Das schreiende Gitarrenspiel von Mick Box während eines Instrumentparts dagegen ist fantastisch. ‘Knocking At My Door‘ ist auch ein gutes und wunderbar mitreißendes Lied. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Rocker etwas zu sehr auf Nummer sicher gehen.

Rocks In The Road‘ startet mit eingängigem Intro. Für einen Moment scheint es, als würde man sozusagen die vorherigen Tracks ausarbeiten. Trotzdem passt alles gut zusammen und die Basslinie von Davey Rimmer ist super. Dieses Up-Tempo-Stück bekommt eine coole Wendung. Jetzt berührt mich der Gesang und die Musik. Es gibt mehrere musikalische Änderungen Sie sind alle überraschender Natur. Nur die letzten Sekunden sind etwas vorhersehbar.

Waters Flowin‘ beginnt leise, mit Gesang und einem Hauch Musik. Dann fallen die anderen Gesangsstimmen mit ein. Die verschiedenen Stimmen passen perfekt zusammen. Es ergibt einen ruhigen, aber zwingenden Fluss. Am Ende sind die Vocals genauso gut wie einzeln, gefolgt von Piano-Spiel. Was für ein cooler Track! Nach diesem ruhigen Ende ist der Kontrast zu ‘It’s All Been Said‘ ziemlich groß. Wieder berührt mich ein ruhiger Part. Mit den Keys kehrt man zum Rock zurück. Phil fliegt über die Tasten, die Saiten werden ziemlich hart gezupft. Das Tempo der Drums ist zudem manchmal recht hoch. Aber Russell verschafft auch ein paar kurze Pausen. Tolles Spiel! Es gibt immer wieder ein paar fantastische Tempo- und Volumenänderungen.

Goodbye To Innocence‘ und ‘Falling Under Your Spell‘ sind großartige Tracks, um laut zu shouten. Die Struktur von ‘Dreams Of Yesteryear‘ ist umso überraschender. Es gibt einen schönen Aufbau bishin zu einem verblassenden Ende. Während einer Reihe von Songs waren die Rocklegenden beim Aufbau etwas zu vorsichtig. Manchmal klingen die Drums schön voll und rund, aber leider auch etwas zu flach vom Klang. ‘Living the dream‘ ist ein wunderbares Album, wenn es härter aufkeimt. Uriah Heep haben bewiesen, dass eine Band, die fast ein halbes Jahrhundert alt ist, immer noch am Leben bleiben kann.

(88/100, Frontiers Records)

Website: Uriah Heep

Facebook: Uriah Heep

     

Tracklist:
01 – Grazed By Heaven
02 – Living The Dream
03 – Take Away My Soul
04 – Knocking At My Door
05 – Rocks In The Road
06 – Waters Flowin’
07 – It’s All Been Said
08 – Goodbye To Innocence
09 – Falling Under Your Spell
10 – Dreams Of Yesteryear

Anreihung:
Bernie Shaw – Lead-Gesang
Mick Box – Gitarre, Gesang, Gitarre
Phil Lanzon – Keyboards, Gesang, etc.
Russell Gilbrook – Drums, Percussion, Schlagzeug
Davey Rimmer – Bass

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