In Continuum – Acceleration Theory (D)

Nach der Auflösung von Sound of Contact (= SOC) gründete Multi-Instrumentalist Dave Kerzner die Progband In Continuum. Er nahm ein paar ehemalige SOC-Mitglieder mit, Randy McStine (auch The Fringe) und Bassist Matt Dorsey. Dieses Team hat zusammen mit vielen anderen Musikern das Konzeptalbum ‘Acceleration Theory‘ eingespielt Dieses Debütalbum handelt von einem AlienA (gespielt von Leticia Wolf). Sie erfährt, dass die irdische Menschheit vom Galaktischen Rat zerstört werden und zur Erde gehen wird, um uns zu warnen. Sie verliebt sich in Kai, einen irdischen Mann. Dies wird von Gabriel Agudo (Steve Rothery Band) übernommen.

Crash Landing” beginnt mit kurzzeitigen, spacigen Klängen. Die Vocals liegen teilweise zwischen Sprechen und Singen. Es gibt aber auch Parts, in denen die Worte nur gesungen werden. Beides steht im Einklang mit der Musik. Die Details der Saiten sind wunderschön, das Gitarrenspiel (von Steve Hackett) ebenso. Nach einem wunderbaren Instrumentalstück folgt eine schöne Sektion bis zum Ende.

Im weiteren Verlauf des Albums ist klar, dass es sich um ein zugängliches Prog-Album handelt. Vielleicht hat man aber Schwierigkeiten, in die Geschichte einzusteigen. Weil es nicht viel Drama und / oder Science-Fiction-Sounds gibt. Daher werden die atmosphärischen Bilder nicht für alle gleich klar sein.

Racing Through The Past” ist eine Instrumentalnummer, die mich in den ersten Sekunden erwischt hat. Es fühlt sich geheimnisvoll und ein bisschen wollig an, aber im wahrsten Sinne des Wortes: als würde man durch einen Traum schweben. Dieses “heisere” fällt weg, wenn die Musik dunkler wird, dunkle Wendungen, es bleibt geheimnisvoll. Zumal eine Stimme als Instrument hinzugefügt wurde. Sie verschmilzt mit der Musik. Diese Nummer ändert sich mit ‘AlienA‘. Ihr Gesang klingt leicht verzerrt und ziemlich weit im Hintergrund. Es passt in das Gesamtbild, ist aber etwas schwieriger zu verstehen. Das liegt auch daran, dass sie etwas in ihrer eigenen, unverständlichen Sprache singt. Dieses wunderschöne Duett lebtdurch einen besonderen, aber fantastischen Rhythmus von Schlagzeuger Marco Minneman. Verschiedene Musikstile ziehen vorbei. Im Allgemeinen haben diese Stile einen erhebenden ‘poppigen Charakter.

Meant To Be‘ ist ein kurzes Stück mit sphärischem Start. Die Worte ‘I remember‘ werden mehrmals wiederholt, dies zieht sich durch die kompletten Lyrics. Vielleicht sollte man sich dieses Album ein paar Mal anhören, damit alles zusammenpasst. Das Ganze ist komplizierter als es zunächst scheint. Das gilt auch für “Man Unkind“. Die Stimme von Dave bildet eine schöne Mischung mit den Phasen der Musik. Das Trommeln ist manchmal sehr subtil, aber das ist so gewollt. Die Geige wird etwas später in den Vordergrund gesetzt, gefolgt von einem sehr unruhigen Part der Musik, woraufhin dieses Lied mit einem Fade Out endet.

Song und Musik sind nicht dramatisch und / oder theatralisch. Das mag die Handlung wenig unterstützen, aber die Texte machen es deutlich. Man kannauch im gepflegten Bokklet mitlesen. Hier gibt’s einige Erklärungen zur Geschichte selbst. Es gibt mehrere fantastische Gitarristen, denen man Gehör schenkt. Acceleration Theory ist ein nicht unbedingt zugängliches Album, das komplizierter ist, als es scheint. Diese zwölf Tracks müssen eine Weile wachsen.

78/100 Eigenregie

Website: In Continuum

Facebook: In Continuum

Bandcamp: In Continuum

     

          

Trackliste:
01 – Acceleration Theory (05:12)
02 – Crash Landing (feat Steve Hackett) (05:52)
03 – I Remember 05:47)
04 -Two Moons Setting With The Sun (06:20)
05 – Scavengers 03:58)
06 – Be The Light (feat Steve Rothery) (04:53)
07 – Hands Of Time (11:13)
08 – Racing Through The Past (03:12)
09 – Racing Through The Past (feat Leticia Wolf) (04:46)
10 – Meant To Be (feat Jon Davison) (02:08)
11 – Man Unkind (05:50)
12 – Banished (03:03)

Line-Up:
Dave Kerzner – lead zang, keyboards, akoestisch gitaar.
Gabriel Agudo – leadzang
Randy McStine – gitaar, zang
Matt Dorsey – bas, gitaar, zang
Marco Minnemann – drums

Gastmusiker:
Nick D’Virgilio – Schlagzeug
John Wesley – Gitarre
Fernando Perdomo – Gitarre
Steve Hackett – Gitarre in “Crash Landing”.
Steve Rothery – Gitarre in “Be The Light”.
Leticia Wolf – Lied
Jon Davison – Gesang
Joe Deninzon – Geige
Kaitlin Wolfberg – Geige, Violine, Bratsche
Ruti Celli – Cello – Cello

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